• Sabine Fischer

Raus aus dem Getriebe!

Sind wir für Leiden, Anstrengung und Mühsal geschaffen? Ist das Leben hart und unerbittlich - oder sind wir es, zu uns selbst? Ein Plädoyer für ein gesundes Maß und Ziel, Selbstliebe und den Mut zur Veränderung eines ausbeuterischen Lebensstils.

 
Wir sind zum Glücklichsein bestimmt!
Wir sind zum Glücklichsein bestimmt!

Nur mit Anstrengung?

Wenn du ein/-e Sportler/-in bist und ein großes Ziel erreichen willst, musst du trainieren. Du musst dich anstrengen, Mühsal und manchmal auch Schmerzen ertragen. Es stimmt natürlich, dass manches im Leben nur mit Anstrengung erreichbar ist. Aber mir scheint, wir haben das Motto „das Leben ist hart, du musst dich anstrengen, es wird dir nichts geschenkt“ viel zu ernst genommen.


Stolz auf Effizienz

Mit verbissenem Gesicht kämpfen wir uns durch den Alltag, als wäre es verboten, das Leben zu genießen. Die Überzeugung, dass wir ständig unter Strom stehen, uns um alles Mögliche kümmern und „effizient“ sein müssen, steckt uns tief in den Knochen. Mehr noch, wir unterwerfen uns dieser selbstausbeuterischen Haltung wie einem Naturgesetz und hinterfragen es gar nicht mehr. Auch ich war stolz darauf, so super-effizient zu sein. Auf langsame Menschen, die in den Tag hineinleben, habe ich heruntergeschaut.


Lass es nicht zum Burnout kommen
Lass es nicht zum Burnout kommen

Unter Strom bis zum Burnout

Diese Einstellung trimmt uns zu Höchstleistungen – aber sie bringt uns auch dazu, unsere Kraft- und Energiereserven – ohne Rücksicht auf Verluste – aufzubrauchen! Wir haben keine Zeit mehr zum Durchatmen und Auftanken. Denn selbst der Urlaub wird zum verplanten „Aktiv-Urlaub“, in dem wir kaum zur Ruhe kommen. Wir halten oft erstaunlich lange durch und merken zwar, wie die Erschöpfung zunimmt, machen aber weiter, bis es wirklich nicht mehr geht. Das Getriebensein kann zum völligen Ausbrennen, zum Burnout, führen und in eine Depression münden.


Was würde passieren, wenn du kürzer trittst?

Falls sich hier ein Leser/eine Leserin wiedererkennt: Dies ist nicht die einzig mögliche Lebensweise! Du bist nicht dazu verdammt und dein Leben geht auch nicht den Bach runter, wenn du ein wenig kürzer trittst. Aber es wird sich – hoffentlich – verändern. Veränderung und Wachstum sind Konstanten im Universum. Nur etwas, das sich weiterentwickelt, ist und bleibt lebendig. Eine Krise zeigt an, dass Veränderung ansteht! Es ist ein Aufruf und eine Chance. Ich unterstütze dich gerne persönlich bei deiner Neuorientierung.



Noch eine ermutigende Erinnerung von Amma (Mata Amritanandamayi):


"Ihr seid keine kleinen Teiche, in denen das Wasser steht

und mit der Zeit immer schmutziger wird.

Ihr seid Flüsse, die zum Wohl der Welt strömen sollten.

Ihr seid nicht für das Leiden bestimmt, sondern dazu, Glückseligkeit zu erfahren".


 

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