• Sabine Fischer

Die Natur schenkt dir Geborgenheit

Die Natur ist die größte Heilerin. Wir können uns selbst so viel Gutes tun, wenn wir den Kontakt und die Verbindung mit ihr pflegen. Sie spiegelt uns, wo der Schuh drückt, welche Themen uns innerlich bewegen, welche Gefühle beachtet werden wollen. Und sie ist einfach da und bewertet uns nicht.

Zuhause in der Natur

Als Kind bin ich ganz oft alleine in den Wald gegangen, habe mit den Bäumen gesprochen und zwischen ihren Wurzeln gespielt. Ich weiß nicht, warum ich mich schon seit ich denken kann in der Natur so geborgen fühle. Es wurde mir offenbar in die Wiege gelegt und durch meine Kindheit in Fluss, Wald und Wiese bei naturverbundenen Großeltern gefördert. Erst viel später erkannte ich erstaunt, dass nicht alle Menschen diese Verbundenheit und unbeschwerte Geborgenheit fühlen, wenn sie in der Natur sind. Es lohnt sich, dafür etwas zu tun!


Eine Beziehung aufbauen, die nährt

Wie können wir eine nährende Beziehung zur Natur aufbauen, wenn sie für uns nicht selbstverständlich ist? Was kannst du tun, um in Beziehung zu kommen? Es ist ganz einfach: Dich so viel wie möglich draußen aufhalten, in einer so ursprünglichen und unverfälschten Umgebung wie möglich. Mache kleine "Natur-Schritte", die dich nicht überfordern, aber doch neue Erfahrungen ermöglichen. Wenn es dir anfangs noch Angst macht, alleine in den Wald zu gehen, dann nimm eine Freundin/einen Freund mit. Mit der Zeit wirst du dich immer wohler zwischen Farn und Moos fühlen und dann gerne alleine draußen über dich und die Welt nachsinnen. Oder nichts tun :-)


Die Antennen auf Empfang stellen

Still, langsam und offen zu werden ist eine Voraussetzung dafür, deine Umgebung wirklich wahr- und aufzunehmen. Stell dir vor, du lauschst voller Empathie einem Gesprächspartner, der sich nur nach und nach öffnet. So ist es in der Natur auch. Es reicht nicht, durch den Wald zu joggen (und womöglich noch Musik dabei zu hören) oder einen Familienwandertag zu machen, während dem die ganze Zeit geredet wird. Für Beziehung und Verbindung braucht es Zeit - und Aufmerksamkeit.


Geborgenheit im Schoß der Natur


Wenn du es geschafft hast, trotz der vielen To-Do's nach draußen zu gehen und du endlich alleine im Wald bist, dann finde einen Platz, der dir gefällt und setz dich hin, bleib stehen oder gehe ganz langsam und meditativ. Nimm den Kontakt mit dem Boden bewusst wahr und lass Anspannung und Stress über deine Beine in die Erde abfließen. Nimm dir einige Zeit um nur zu horchen, dann einige Zeit um nur zu schauen und dann einige Zeit um zu riechen (die frische Luft, die Erde, zerriebene Blätter, Blumen...).


Berühren und berührt werden

Die Qualität des Kontaktes ist entscheidend, nicht die weit du gehst. Werde wieder wie ein Kind, das sich zeitlos der momentanen Erfahrung hingibt und sich davon verzaubern lässt. Du berührst die Natur mit deinen Sinnen und dabei geschieht etwas mit und in dir: du wirst ebenfalls berührt, da "kommt etwas zurück" was dir gut tut, was dich tröstet, dich beruhigt und sanft umfängt. Es ist nichts, was du "machen kannst", sondern es ist ein Geschenk. Ein Geschenk, das wir uns selber machen können, indem wir hinausgehen, staunen und danken für die Herrlichkeit der Schöpfung!


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